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Der Mensch im Spiegel der Natur

12.–18. Oktober 2026
Setagaya-Park, Wien, 1190, Österreich
Pavillon des Setagaya-Parks

Eröffnung: 12. Oktober 2026, 16:30–18:00 Uhr

Ausstellungszeiten (Teapavillon): 13 bis 16:00 Uhr

 

Organisator: Art Contact Ukraine
Kuratiert von Yana Gryniv

Projekt Management: Olena Dvoretska
Organisiert von Art Contact Ukraine
Unterstützt von Döbling, Wien

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Artists:
Kristina Viera Wolf (SK/FR/AT)
Alina Araslanova (UA/AT)
Maria Pylypenko (UA/AT)
Manami Okazaki (JP/AT)
Lina Solovei (UA/AT)

Anastasiia Bodnar (UA/AT)

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Wenn die Natur zum Spiegel wird

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Vom 12. bis 18. Oktober 2026 beherbergt der Pavillon des Setagaya-Parks im 19. Bezirk Wien Der Mensch im Spiegel der Natur, eine ortsspezifische Ausstellung zeitgenössischer Kunst, die das Verhältnis zwischen Mensch und Natur untersucht.

Die Ausstellung fragt: Wie nehmen wir uns selbst durch die Natur wahr? Wie spiegeln Landschaften, Wasser, Licht, Jahreszeiten und lebende Ökosysteme uns wider – und wie spiegeln wir sie wiederum wider?

Das Projekt vereint Fotografie, Installation, Textilkunst, Malerei und Live-Performance und betrachtet die Natur nicht nur als die umgebende Umwelt, sondern als Spiegel, durch den wir den menschlichen Körper, Verletzlichkeit, Transformation und die Lebenszyklen neu betrachten können.

Die Ausstellung ist speziell für den Pavillon und die Umgebung des Setagaya-Parks konzipiert und schafft einen Dialog zwischen zeitgenössischen Kunstwerken und der natürlichen Umgebung des Parks. Während der Ausstellungstermine wird der Pavillon für Besucher geöffnet sein, sodass das Publikum die Werke in einem öffentlichen Parkrahmen erleben kann.

Der Mensch im Spiegel der Natur bringt zeitgenössische Kunst außerhalb der konventionellen Galerieumgebung in einen öffentlichen Park. Das Projekt ermutigt die Besucher, Kunstwerke in unmittelbarer Nähe von Bäumen, Pflanzen, wechselndem Licht und der saisonalen Landschaft zu erleben.

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Partners:
Permanent Mission of Ukraine to the International Organizations in Vienna

Media partners:
Ukraine-Office Austria
Embassy of Ukraine to the Republic of Austria

Video credits: Dex Kim

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Photo credits: Matthias Winter

Kristina Viera Wolf

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Nami (Wave)

Die slowakisch-französisch-österreichische Künstlerin Kristina Viera Wolf präsentiert Nami, eine Installation aus halbtransparenten Textilpaneelen mit bedruckten Collagen. Die durchscheinenden Vorhänge verbinden Bilder der Natur mit dem Körper der Künstlerin und machen Bewegung, Übergänge und Reflexionen sichtbar. Die Installation erforscht Transformation durch die Perspektive der Natur und die kontinuierlichen Zyklen des Lebens.

Olivenbäume

Die Gemälde von Olivenbäumen von Kristina Viera Wolf werden im Teehaus des Parks präsentiert. Sie treten in einen visuellen Dialog mit dem umgebenden Naturraum und schaffen eine Verbindung zwischen Innen und Außen, zwischen menschlicher Präsenz und natürlicher Umwelt.

Kristina Viera Wolf wuchs in Bratislava (damals Tschechoslowakei) auf und hatte durch den Beruf ihres Vaters früh Kontakt zu moderner Kunst. 1968 ist ihre Familie aufgrund der Okkupation der ČSSR durch die Warschauerpakt-Truppen nach Österreich geflüchtet, dann ist sie aus eigenem Antrieb nach Paris weitergezogen. Studien und Ausbildungen in Paris Bildende Kunst/Arts Plastiques - Faculté St. Charles, Psychomotorik Université Pierre et Marie Curie, Psychologie Université Paris VII, Kunsttherapieausbildung mit Dr. Anne Denner. Unterricht westlicher und fernöstlicher Körpertechniken, Psychomotorik zuerst in Paris dann in Wien; Kommunikationstrainerin, Gesundheitspsychologin und Kunsttherapeutin. Kristina Viera Wolf arbeitet seit 1984 als bildende Künstlerin mit Schwerpunkt auf Malerei, Pastell, Mischtechnik, Collage und Installationen. Ihre Arbeiten zeigen oft Bewegung, Spiralen und organische Dynamiken, die eine poetische Verbindung zwischen Körper, Natur, Raum und Farbe herstellen. Mitglied der Berufsvereinigung Bildender Künstler Österreichs.

Kristina Viera Wolf

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Nami (Wave)

The Slovak-French-Austrian artist Kristina Viera Wolf presents Nami, an installation consisting of semi-transparent textile panels with printed collages. The translucent curtains connect images of nature with the artist’s body, making movement, transitions, and reflections visible. The installation explores transformation through the perspective of nature and the continuous cycles of life.

Olive Trees

Paintings of olive trees by Kristina Viera Wolf will be presented in the park’s Teapavillon, creating a visual dialogue between interior and exterior spaces, as well as between human presence and the natural environment.

Kristina Viera Wolf grew up in Bratislava (then Czechoslovakia) and was introduced to modern art at an early age through her father’s profession. In 1968, following the occupation of Czechoslovakia by Warsaw Pact forces, her family fled to Austria. She later moved to Paris independently. She studied Fine Arts / Arts Plastiques at Faculté St. Charles in Paris, as well as Psychomotricity Therapy at Université Pierre et Marie Curie and Psychology at Université Paris VII. She also completed training in art therapy with Dr. Anne Denner. Her education includes Western and Eastern movement and body techniques, she teached it first in Paris and later in Vienna. She has also worked as a communication trainer, health psychologist, and art therapist. Since 1984, Kristina Viera Wolf has worked as a visual artist, focusing on painting, pastel, mixed media, collage, and installation. Her works often explore movement, spirals, and organic dynamics, creating a poetic connection between the body, nature, space, and colour. She is a member of the Professional Association of Visual Artists Austria.

Alina Araslanova — Paper Shelter

Alina Araslanova, Anastasiia Bodnar (Musik, Violine) - Performance Paper Shelter

Die ukrainische bildende Künstlerin und konzeptionelle Fotografin Alina Araslanova präsentiert Paper Shelter, eine fotografische Serie, die sich mit Verletzlichkeit, Schutz und menschlicher Existenz auseinandersetzt. Die Arbeiten greifen Symbole von Origami-inspirierten Blumen auf und verbinden die fragilen Strukturen des Papiers mit Fragen nach Schutz, Identität und der Beziehung zwischen Mensch und Umwelt. Eine intime Performance in Zusammenarbeit mit Anastasiia Bodnar (Musik, Violine), die auf den in der Ausstellung präsentierten fotografischen Arbeiten basiert, wird von Alina Araslanova bei der Ausstellungseröffnung aufgeführt.

Alina Araslanova ist eine in der Ukraine geborene und in Österreich lebende bildende Künstlerin und konzeptionelle Fotografin. Mit einem Hintergrund im Bereich Informationstechnologie-Design und langjähriger Erfahrung in Marketing und Werbung entwickelte sie zunächst einen analytischen Zugang zum visuellen Storytelling, bevor sie sich vollständig der Fotografie als künstlerischer Praxis zuwandte. 2018 absolvierte sie die Kyiv School of Photography, wo sie begann, langfristige fotografische Projekte zu entwickeln.

In ihrer Arbeit setzt sie sich mit Verletzlichkeit, Erinnerung, Trauma, Mutterschaft und Resilienz auseinander und reflektiert dabei sowohl persönliche als auch gesellschaftliche Erfahrungen. Durch sorgfältig konstruierte Bildwelten und eine symbolische visuelle Sprache untersucht Araslanova die fragile Grenze zwischen inneren emotionalen Zuständen und äußerer Realität. Zu ihren Projekten zählen Autism, Frozen Pregnancy, On the Bride Side, Sense of War und Paper Shelter. Ihre Arbeiten wurden international ausgezeichnet, darunter als Photographer of the Year bei den EREX Photo Awards (2025) sowie mit einem Gold Award bei den TIFA Awards (2025) für Paper Shelter. Die Serie wurde in 100 Contemporary Ukrainian Photographers veröffentlicht und 2025 von FORM Gallery als Kunstbuch herausgegeben. Ihre Arbeiten wurden international in Galerien und auf Kunstmessen in Europa und darüber hinaus präsentiert, unter anderem in Wien, Amsterdam, München, Madrid, Kyjiw, Monaco, Paris, Rom, Straßburg, Mailand, Rotterdam, New York und London.

Paper Shelter ist eine fotografische Serie aus den Jahren 2023–2026, die im Schatten des Krieges gegen die Ukraine entstanden ist. Sie reflektiert eine von Vertreibung geprägte Jugend – den Verlust von Zuhause, Schule und vertrauten Strukturen sowie den stillen Bruch, den erzwungene Migration mit sich bringt. Ein „Papierschutzraum“ wird dabei zur Metapher für fragilen Schutz: etwas, das keine vollständige Sicherheit bieten kann und dennoch ein Gefühl von Geborgenheit vermittelt. Er steht für inneren Rückzug, Schweigen und den Instinkt, sich zu verbergen, wenn die Welt überwältigend erscheint.

Das Aufwachsen in der Emigration prägte die emotionale Grundlage des Projekts – den Zustand, körperlich an einem neuen Ort präsent zu sein, während man emotional an einem anderen Ort verweilt. Ausgehend von den persönlichen Erfahrungen des älteren Kindes der Künstlerin zeichnet die Serie einen Weg von Selbstschutz und Isolation hin zu Akzeptanz, verkörperter Präsenz sowie zur Auseinandersetzung mit Identität, Weiblichkeit und Begehren nach.

Araslanova versteht Weiblichkeit dabei nicht als geschlechtsspezifisches Konzept, sondern als eine universelle menschliche Fähigkeit zu Sensibilität, Verletzlichkeit und emotionaler Wahrnehmung. Paper Shelter reflektiert, wie sowohl Frauen als auch Männer Teile ihrer selbst verbergen – vor der Welt und vor der eigenen Wahrheit. Wahre Stärke liegt nicht im Verbergen. Durch die Einbeziehung männlicher Protagonisten erweitert sich das Projekt zu einer gemeinsamen Reflexion über emotionale Offenheit als notwendigen Schritt auf dem Weg zur Heilung.

Alina Araslanova — Paper Shelter

Alina Araslanova, Anastasiia Bodnar (Musik, Violine) - Performance Paper Shelter

Ukrainian visual artist and conceptual photographer Alina Araslanova presents Paper Shelter, a photographic series exploring vulnerability, protection, and human existence. The works incorporate symbols of origami-inspired flowers, connecting the fragile structures of paper with questions of protection, identity, and the relationship between people and their surroundings. An intimate performance in collaboration with Anastasiia Bodnar (music, violin) based on the photographic works presented in the exhibition will be performed by Alina Araslanova at the exhibition opening.

Alina Araslanova is a Ukrainian-born, Austria-based visual artist and conceptual photographer. With a background in Information Technologies Design and many years of experience in marketing and advertising, she developed an analytical approach to visual storytelling before turning fully to photography as an artistic practice. She graduated from the Kyiv School of Photography in 2018, where she began developing long-term photographic projects.

Her work explores vulnerability, memory, trauma, motherhood, and resilience, reflecting on both personal and broader social experiences. Through carefully constructed imagery and symbolic visual language, Araslanova investigates the fragile boundary between inner emotional states and external reality.

Her projects include Autism, Frozen Pregnancy, On the Bride Side, Sense of War, and Paper Shelter. Her work has received international recognition, including Photographer of the Year at the EREX Photo Awards (2025) and a Gold Award at the TIFA Awards (2025) for Paper Shelter. The series was published in 100 Contemporary Ukrainian Photographers and later released as an art book by FORM Gallery (2025). Her work has been exhibited internationally at galleries and art fairs across Europe, including Vienna, Amsterdam, Munich, Madrid, Kyiv, Monaco, Paris, Rome, Strasbourg, Milan, Rotterdam, New York, London.

Paper Shelter is a photographic series (2023–2026) created in the shadow of the war against Ukraine. It reflects on adolescence shaped by displacement — the loss of home, school, and familiar structures, and the quiet rupture of forced migration. A “paper shelter” becomes a metaphor for fragile protection: something that cannot fully defend, yet offers a sense of safety. It speaks of inner withdrawal, silence, and the instinct to hide when the world feels overwhelming.

Growing up in emigration shaped the emotional foundation of the project — a state of being physically present in a new place while emotionally suspended elsewhere. Rooted in the lived experience of the artist’s older child, the series traces a movement from self-protection and isolation toward acceptance, embodied presence, and the recognition of identity, femininity, and desire. She approaches femininity not as a gendered concept, but as a universal human capacity for sensitivity, vulnerability, and emotional awareness. Paper Shelter reflects on how both men and women often hide parts of themselves — from the world and from their own truth. True strength does not lie in hiding. By including male participants, the project expands into a shared reflection on emotional honesty as a necessary step toward healing.

Maria Pylyenko — Schweben, 2026

Mit technischer Unterstützung von Kateryna Pylypenko

Unterstützende Mitwirkung: Sanjid Mahmud, Thomas Vava

Installation aus geflochtenem Heu, inspiriert von der Form einer Babywiege

300 x 60 x 50 cm

 

Schweben ist eine Installation, die in ihrer Form zwischen einem Nest und einer hängenden Babywiege angesiedelt ist. Sie verweist auf die ukrainische Tradition, die Wiege eines Kindes von der Decke aufzuhängen; ähnliche Formen von Hängewiegen finden sich jedoch auch in Teilen Zentralasiens, in Indien, Japan und im Mittelmeerraum.

Die Arbeit besteht aus langen, geflochtenen Heuzöpfen und setzt sich unmittelbar mit dem gesellschaftlich konstruierten Bild der Frau als Mutter und Ehefrau auseinander – als derjenigen, von der erwartet wird, das „Familiennest“ zu flechten. Der Zopf, hier als wiederkehrendes Symbol für „Reinheit und Fürsorge“, ruft das Bild einer Frau hervor, die ein Kind in ihr eigenes Haar einhüllt. In der Installation wird dieses Haar vom Körper gelöst und selbst zur tragenden Struktur der Wiege.

Durch das Heu wird diese Verbindung zwischen Fürsorge und Natur weitergeführt. Als unmittelbar aus der Erde hervorgehendes und seit Jahrhunderten verwendetes Naturmaterial verweist es zugleich auf eine lange Tradition der Verarbeitung getrockneter Pflanzenfasern zu alltäglichen wie auch symbolischen und rituellen Objekten – zu Seilen, Körben, Matten, Schmuck und Figuren. Beispiele für solche Traditionen finden sich in unterschiedlichen kulturellen Kontexten: etwa in der ukrainischen Motanka, einer rituellen Textilpuppe, der japanischen Wiege Ejiko oder den österreichischen Strohzöpfen, langen geflochtenen Strohbändern, die traditionell unter anderem zur Herstellung von Strohpatschen verwendet wurden.

 

Maria Pylypenko (geb. 2003, Ukraine) ist eine in Kyjiw aufgewachsene und in Wien lebende Künstlerin, die in den Bereichen Zeichnung, Installation und Performance arbeitet. Sie hat einen BFA in Malerei sowie einen MA in Theorie und Geschichte der Kunst an der Nationalen Akademie für bildende Kunst und Architektur in Kyjiw, Ukraine, abgeschlossen und studiert derzeit in der Klasse für Zeichnung bei Prof. Veronika Dirnhofer an der Akademie der bildenden Künste Wien.

Maria Pylyenko — Schweben, 2026

With technical assistance by Kateryna Pylypenko

Supporting participation: Sanjid Mahmud, Thomas Vava

Installation made of braided hay, inspired by the form of a baby cradle

300 × 60 × 50 cm

Schweben is an installation whose form lies somewhere between a nest and a suspended baby cradle. It refers to the Ukrainian tradition of hanging a child’s cradle from the ceiling; similar forms of suspended cradles can also be found in parts of Central Asia, India, Japan, and the Mediterranean region.

The work consists of long, braided strands of hay and directly engages with the socially constructed image of woman as mother and wife — as the one expected to weave the “family nest.” The braid, presented here as a recurring symbol of “purity and care,” evokes the image of a woman wrapping a child in her own hair. In the installation, this hair is detached from the body and itself becomes the supporting structure of the cradle.

Through the use of hay, this connection between care and nature is further extended. As a natural material that emerges directly from the earth and has been used for centuries, hay also points to a long tradition of processing dried plant fibres into everyday, symbolic, and ritual objects — ropes, baskets, mats, jewellery, and figures. Examples of such traditions can be found across different cultural contexts, including the Ukrainian Motanka, a ritual textile doll; the Japanese Ejiko cradle; and Austrian Strohzöpfe, long braided straw cords traditionally used, among other things, to make straw slippers.

Maria Pylypenko (b. 2003, Ukraine) is an artist who grew up in Kyiv and is now based in Vienna, working across drawing, installation, and performance. She holds a BFA in Painting and an MA in Art Theory and History from the National Academy of Fine Arts and Architecture in Kyiv, Ukraine. She is currently studying drawing in the class of Prof. Veronika Dirnhofer at the Academy of Fine Arts Vienna.

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Manami Okazaki — Live-Musikperformance

Manami Okazaki ist eine international tätige Sängerin und Schauspielerin, Leiterin der TheaterArche sowie Kulturmanagerin. Als Sopranistin gastierte sie an renommierten Häusern wie der Wiener Staatsoper, dem Festspielhaus Baden-Baden, der Alten Oper Frankfurt und dem Tokyo Metropolitan Theatre. Seit 2019 prägt sie das künstlerische Profil der TheaterArche, realisiert eigene Produktionen und steht regelmäßig als Sängerin und Schauspielerin auf deren Bühne. Im Jahr 2027 wird sie in ihrer Heimat Japan die Uraufführung einer Oper über die erste Gynäkologin Japans realisieren. Bei dieser von ihr produzierten Produktion wird sie auch selbst die Hauptrolle übernehmen. In ihrer künstlerischen und kulturmanagerischen Arbeit versteht sie sich als Brückenbauerin zwischen Japan und Österreich. Als Kulturmanagerin mit einem Masterabschluss im Kulturmanagement an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw) verbindet sie künstlerische Praxis mit Kulturmanagement.

Manami Okazaki — Live-Musikperformance

Für dieses Projekt präsentiert Manami Okazaki eine vokale Interpretation von Haru no Umi („Frühlingsmeer“) in einer A-cappella-Performance. Ausgehend von der traditionellen japanischen Melodie des Shō – einer Mundorgel aus dem japanischen Hofmusikrepertoire – überträgt sie die Klangwelt des Instruments in die menschliche Stimme. Ohne instrumentale Begleitung entsteht dabei ein musikalisches Bild des Meeres: seine Wellenbewegung, seine Tiefe, seine Geräusche und sein stetiger Wandel. Das Meer wird dabei zum Symbol für den Lauf der Zeit und für die wechselnden Bewegungen des menschlichen Inneren – für Auf und Ab, Ruhe und Unruhe, Nähe und Ferne. Die Stimme nimmt diese Bewegungen auf und lässt sie als einen lebendigen, atmenden Klangraum erfahrbar werden. In Verbindung mit dem Motiv der Kirschblüte entsteht ein poetischer Dialog zwischen Meer und Frühling, zwischen Vergänglichkeit und Erneuerung. Die Kirschblüte steht für den flüchtigen Augenblick und die Schönheit des Wandels, während das Meer die kontinuierliche Bewegung der Zeit verkörpert. Die Performance verbindet damit japanische musikalische Erinnerung mit der unmittelbaren Präsenz der menschlichen Stimme und fügt dem Dialog zwischen Mensch und Natur eine persönliche und zugleich zeitliche Dimension hinzu.

Lina Solovei - Poetin

Lina Solovei ist eine ukrainische Poetin, Künstlerin und Autorin mehrerer Gedichtbände. Ihr neuestes Buch New Me ist eine intime, ehrliche und zugleich zarte Reise durch innere Transformation, Schmerz, Inspiration und den Prozess der Selbstfindung.

In ihren auf Ukrainisch verfassten Gedichten beschäftigt sich Solovei mit Themen wie Freiheit, Weiblichkeit, Selbstliebe und der Kraft, sich selbst auch in den dunkelsten Zeiten treu zu bleiben.

Sie schreibt seit ihrem neunten Lebensjahr. Für Solovei sind Worte ein Mittel der Transformation – eine Möglichkeit, tiefste Gefühle, Erfahrungen und innere Reflexionen auszudrücken und mit anderen zu teilen.

Ihr erstes Buch entstand durch die gemeinsame Arbeit mit einem engagierten Team und hat inzwischen über die Grenzen der Ukraine hinaus Leserinnen und Leser erreicht. Die Sammlung hält Emotionen, Reflexionen und einen persönlichen inneren Dialog fest, der bei vielen Menschen Resonanz findet. Für zahlreiche Leserinnen und Leser ist ihre Poesie zu einer Begleiterin durch schwierige Zeiten, zu einer Quelle der Unterstützung und zu einem Weg geworden, selbst in Momenten der Dunkelheit Licht zu finden.

Solovei glaubt an die Kraft der Literatur, Menschen miteinander zu verbinden, Trost zu schenken und Heilung zu inspirieren.

Lina Solovei - Poetin

Lina Solovei is a Ukrainian poet, artist, and author of several poetry collections. Her latest book, New Me, is an intimate, honest, and tender journey through inner transformation, pain, inspiration, and the process of rediscovering oneself.

Writing in Ukrainian, Solovei explores themes of freedom, femininity, self-love, and the strength to remain true to oneself even in the darkest of times.

She has been writing since the age of nine. For Solovei, words are a means of transformation — a way to express and communicate the deepest emotions, experiences, and inner reflections.

Her first book was created through a collaborative effort with a dedicated team and has since travelled beyond Ukraine, reaching readers in different parts of the world. The collection captures emotions, reflections, and an intimate inner dialogue that resonates with its audience. For many readers, her poetry has become a companion through difficult times, a source of support, and a way of finding light in moments of darkness.

Solovei believes in the power of literature to connect people, offer comfort, and inspire healing.

If she were asked to describe herself in one sentence, she would say: “Hello! I am Lina Solovei, a contemporary Ukrainian poet who believes in miracles, fairy tales, and the power of thought — and therefore believes that the best things always come true.”

© 2026 by Art Contact Ukraine

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